Automatisierung als Game-Changer

von Schaerer Marketing Team
coffee competence

Hygiene bei Kaffeemaschinen

Automatisierung als Game-Changer

Programm auswählen und starten. Die Reinigung von professionellen Kaffeemaschinen wurde mit den Jahren dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der automatischen Reinigungsprogramme und dem Einzug digitaler Technologien immer einfacher. Was jedoch stets gleich blieb: Das Servicepersonal muss sich die Zeit nehmen, das Programm zu starten und den Prozess zu begleiten. Im hektischen Gastronomie-Alltag manchmal eine kaum zu bewältigende Herausforderung, die im schlimmsten Fall dazu führt, dass die Maschinen seltener als erforderlich gereinigt werden. „Gleichwohl hat die Reinigung eine enorme Bedeutung für die Einhaltung der Hygienevorgaben, die im Umgang mit Lebensmitteln erfüllt werden müssen“, weiss Schaerer Produktmanager Felipe Quintans. Als Teil des Entwicklungsteams von Schaerers neuem Reinigungssystem Schaerer ProCare hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema befasst.

Personal für Reinigung sensibilisieren

Geht es um die Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln, spielt das HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) eine wichtige Rolle. Das Kontroll-System wurde entwickelt, um Gastronomiebetrieben die Vorgehensweise bei den Hygiene-Massnahmen zu erleichtern. Im Fokus stehen Lagerung, Zubereitung und Service von Lebensmitteln. Die allgemeine Hygiene wird dabei durch einen Reinigungs- und Desinfektionsplan sichergestellt, der auch professionelle Kaffeemaschinen umfasst. „Deshalb muss es Ziel von uns Kaffeemaschinenherstellern sein, den Reinigungsprozess so einfach, sicher und effizient wie möglich zu gestalten“, so Quintans. Der Branche konstatiert er hier Erfolge, da die Innovationen in der Technologie heute eine einfache Reinigung der Maschinen gewährleisten, während gleichzeitig höchste Hygiene-Standards eingehalten werden. „Diese Entwicklung ist ein wichtiger Baustein, damit gastronomische Betriebe die Herausforderungen der Reinigung meistern und erstklassigen Kaffee servieren können. Da jedoch nach wie vor das Servicepersonal für die Einhaltung der Pläne mitverantwortlich ist, muss es sensibilisiert, geschult aber vor allem auch entlastet werden“, unterstreicht Quintans. Denn aus der Praxis und vielen Kundengesprächen weiss er, dass darin die grösste Herausforderung der Betriebe liegt – insbesondere jetzt, da Personal überall knapp oder die Fluktuation hoch ist.

Je höher die Automatisierung, desto höher die Hygiene

Bei den gesetzlichen Vorgaben geht es vor allem um mögliche Gesundheitsschäden, die durch mangelnde Hygiene verursacht werden können. „Bei Kaffeemaschinen kann dies zum Beispiel passieren, wenn sich Bakterien oder Schimmel bilden. Werden die Reinigungsvorgaben der Hersteller umgesetzt, lässt sich dies aber sehr gut vermeiden und die gesetzlichen Vorgaben gleichzeitig erfüllt“, bemerkt Quintans. Trotzdem kann es dazu kommen, dass sich über die Zeit mineralische Ablagerungen ansammeln. Das ist zwar nicht gesundheitsschädlich, hat aber negativen Einfluss auf die Kaffee- und Milchqualität. Im schlimmsten Fall kann dies sogar zur Blockade des Systems und damit zum Maschinen-Ausfall führen. Um Hygiene, Kaffeequalität und Maschinenlebensdauer hochzuhalten, ging Schaerer mit der Entwicklung des neuen Milchsystems Schaerer ProCare deshalb einen Schritt weiter. „Wir wollten eine Lösung entwickeln, bei der die Maschinenreinigung inklusive des Milchsystems zu 100 Prozent sichergestellt und das Personal maximal entlastet wird. Mit Schaerer ProCare ist uns das gelungen.“ Das Zusatzmodul bevorratet Mittel für die Reinigung des Kaffee- und Milchsystem und übernimmt diesen Prozess für bis zu drei Monate vollautomatisch. So wird ganz ohne Interaktion durch das Personal für höchste Hygiene gesorgt.

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Schaerer Pro Care